Guten Abend,
ich sitze gerade zusammen mit einer Freundin zuhause und bin ziemlich leer innerlich.
Ende letzten Jahres habe ich über ein Seminar einen Kollegen kennengelernt. Optisch total mein Typ, lieber Kerl, kein Frauenheld, trotzdem recht begehrt bei uns in der Firma. Er arbeitet in einem Nebengebäude, wir sehen uns also nicht täglich, aber im November fing es an, dass er häufiger rüberkam und mich kurz besuchte. Das fand ich natürlich auffällig.
Wir sind etwa ein Alter, er 47, ich bin 45 Jahre alt. Wir wohnen nicht direkt um die Ecke, was aber kein Problem ist, da ich eine Werkswohnung habe, direkt bei uns in der Stadt, wo wir auch arbeiten. Ich fahre alle 14 Tage heim, da sich meine Eltern um meine Wohnung in der Heimat kümmern. Also ich lebe fast mehr in der Werkswohnung als daheim in Sachsen Anhalt.
Wir haben uns zu Beginn drei, vier Mal getroffen, waren etwas trinken und ich habe schon gemerkt, dass ich total verliebt in ihn bin. Er hat mir irgendwann gegenüber gesagt, dass er Gefühle für mich entwickelt hat. Recht bald hat er bei mir übernachtet und die Wochenenden verbracht, das war so schön, ich habe jede Sekunde mit ihm toll gefunden.
Irgendwie habe ich dann gemerkt, zu Weihnachten rum, dass seine Laune an den Wochenenden kippte. Ihm wurde das alles zuviel, auch das Kuscheln mit mir, wobei ich immer das Gefühl hatte, dass er das total mochte.
Ich muss dazu sagen, wir hatten bisher nur drei Mal etwas mit einander, irgendwie war und ist mein Eindruck, er braucht das überhaupt nicht, es kam auch in der Regel von mir und da ich das auch nicht so brauche, hat es sich fast eingespielt, dass wir kaum körperlich werden, außer viel viel viel knutschen und kuscheln, was super schön ist.
Im Februar hatte er Corona und ich hinterher auch, weshalb nicht viel lief. Irgendwie ist hinterher der Kontakt total erkaltet seinerseits, ich habe das schon am Schreiben gemerkt. Smileys wurden weniger, er schlug weniger vor, er wurde richtig kalt. Ich bin daraufhin auch jemand, der verzweifelt ist oder reagiert, und auch mal emotional lauter. Das hat sich zwei, drei Mal hoch geschaukelt, aber auch wieder beruhigt - dachte ich. Aber seit einem Streit am 1. März hat er nicht mehr bei mir geschlafen und ich auch nicht bei ihm, an dem Wochenende darauf hat er auch klar kommuniziert, dass er mich nicht sehen mag, weil er keine Lust habe, sich von mir anschreien zu lassen - was so nicht stimmte, ich wurde lediglich lauter, weil auch er es wurde. Es hat sich halt hoch geschaukelt.
Ich bin seit Anfang März jetzt an den Wochenenden nur noch mal für ein paar Stunden bei ihm oder er bei mir gewesen, ansonsten haben wir kaum mehr Kontakt zueinander, das ist total eingschlafen und ich kenne nicht mal den Grund. Daher habe ich ihn direkt gefragt und er meinte, dass er sich eingeengt und unter Druck gesetzt fühle von mir. Ich habe ihn daraufhin als egoistisch bezeichnet, und er realisiert nicht einmal, dass ich seit Wochen nicht in meiner Heimat war, seinetwegen, aber das sieht er irgendwie auch nicht so wie ich.
Seit letztem Sonntag herrscht bis auf kurze Nachrichten Funkstille, im Büro besucht er mich auch nicht mehr. Das Schlimme ist, ich habe in zwei oder drei Mal aus dem Fenster gesehen und finde ihn immer noch toll und habe Sehnsucht nach ihm, aber mag ihm auch nicht nachlaufen.
Ich weiß nicht, wie ich an ihn herankommen kann, ohne ihm Druck zu machen und noch weniger verstehe ich diesen plötzlichen Sinneswandel.
Dass er keine Fplus oder sonstige Affäre sucht, weiß ich, dazu ist er körperlich viel zu wenig aktiv gewesen.
ich sitze gerade zusammen mit einer Freundin zuhause und bin ziemlich leer innerlich.
Ende letzten Jahres habe ich über ein Seminar einen Kollegen kennengelernt. Optisch total mein Typ, lieber Kerl, kein Frauenheld, trotzdem recht begehrt bei uns in der Firma. Er arbeitet in einem Nebengebäude, wir sehen uns also nicht täglich, aber im November fing es an, dass er häufiger rüberkam und mich kurz besuchte. Das fand ich natürlich auffällig.
Wir sind etwa ein Alter, er 47, ich bin 45 Jahre alt. Wir wohnen nicht direkt um die Ecke, was aber kein Problem ist, da ich eine Werkswohnung habe, direkt bei uns in der Stadt, wo wir auch arbeiten. Ich fahre alle 14 Tage heim, da sich meine Eltern um meine Wohnung in der Heimat kümmern. Also ich lebe fast mehr in der Werkswohnung als daheim in Sachsen Anhalt.
Wir haben uns zu Beginn drei, vier Mal getroffen, waren etwas trinken und ich habe schon gemerkt, dass ich total verliebt in ihn bin. Er hat mir irgendwann gegenüber gesagt, dass er Gefühle für mich entwickelt hat. Recht bald hat er bei mir übernachtet und die Wochenenden verbracht, das war so schön, ich habe jede Sekunde mit ihm toll gefunden.
Irgendwie habe ich dann gemerkt, zu Weihnachten rum, dass seine Laune an den Wochenenden kippte. Ihm wurde das alles zuviel, auch das Kuscheln mit mir, wobei ich immer das Gefühl hatte, dass er das total mochte.
Ich muss dazu sagen, wir hatten bisher nur drei Mal etwas mit einander, irgendwie war und ist mein Eindruck, er braucht das überhaupt nicht, es kam auch in der Regel von mir und da ich das auch nicht so brauche, hat es sich fast eingespielt, dass wir kaum körperlich werden, außer viel viel viel knutschen und kuscheln, was super schön ist.
Im Februar hatte er Corona und ich hinterher auch, weshalb nicht viel lief. Irgendwie ist hinterher der Kontakt total erkaltet seinerseits, ich habe das schon am Schreiben gemerkt. Smileys wurden weniger, er schlug weniger vor, er wurde richtig kalt. Ich bin daraufhin auch jemand, der verzweifelt ist oder reagiert, und auch mal emotional lauter. Das hat sich zwei, drei Mal hoch geschaukelt, aber auch wieder beruhigt - dachte ich. Aber seit einem Streit am 1. März hat er nicht mehr bei mir geschlafen und ich auch nicht bei ihm, an dem Wochenende darauf hat er auch klar kommuniziert, dass er mich nicht sehen mag, weil er keine Lust habe, sich von mir anschreien zu lassen - was so nicht stimmte, ich wurde lediglich lauter, weil auch er es wurde. Es hat sich halt hoch geschaukelt.
Ich bin seit Anfang März jetzt an den Wochenenden nur noch mal für ein paar Stunden bei ihm oder er bei mir gewesen, ansonsten haben wir kaum mehr Kontakt zueinander, das ist total eingschlafen und ich kenne nicht mal den Grund. Daher habe ich ihn direkt gefragt und er meinte, dass er sich eingeengt und unter Druck gesetzt fühle von mir. Ich habe ihn daraufhin als egoistisch bezeichnet, und er realisiert nicht einmal, dass ich seit Wochen nicht in meiner Heimat war, seinetwegen, aber das sieht er irgendwie auch nicht so wie ich.
Seit letztem Sonntag herrscht bis auf kurze Nachrichten Funkstille, im Büro besucht er mich auch nicht mehr. Das Schlimme ist, ich habe in zwei oder drei Mal aus dem Fenster gesehen und finde ihn immer noch toll und habe Sehnsucht nach ihm, aber mag ihm auch nicht nachlaufen.
Ich weiß nicht, wie ich an ihn herankommen kann, ohne ihm Druck zu machen und noch weniger verstehe ich diesen plötzlichen Sinneswandel.
Dass er keine Fplus oder sonstige Affäre sucht, weiß ich, dazu ist er körperlich viel zu wenig aktiv gewesen.