[QUOTE="Pfefferminzdrops, post: 4785245, member: 118201"]
Für mich ist dieser Punkt der ablehnenden Eltern valide und hatte in meinem Fall überhaupt nichts mit dem Selbstwert zu tun. Es tat mir schlichtweg weh, dass meine Eltern einen so herzensguten Menschen einfach abgelehnt haben.
Mein Partner hätte nie von mir verlangt, dass ich mich für eine der beiden Seiten entscheide; und ich selber wollte aller Verletzung zum Trotz auch nicht den Cut von meinen Eltern. Daher bin ich dann alleine zu diversen Terminen. Schön war das nicht.
Genauso sehe ich den Punkt des gemeinsamen Freundeskreises. Ja, man kann auch ohne gemeinsame Freunde überleben. Ich kann aber gut nachfühlen, dass man, wenn man zuvor in einen Kreis fest eingebunden war und sich wohlgefühlt hat, es nicht erstrebenswert findet, dass man das nicht mehr unbeschwert machen kann. Ein doofes Gefühl, wenn die Freunde alle mit PartnerIn auf einer Feier sind, man selber aber nur als Quasi-Single dabei sein kann, weil es mit der deutlich älteren Partnerin nicht passt. Das muss noch nicht einmal an den Freunden liegen, sondern auch sie könnte sich dort nicht wohlfühlen. Alles KANN, nicht MUSS. Mit Selbstwert hat aber auch das in meinen Augen herzlich wenig zu tun. Es ist einfach die Frage danach, wie ideal man es gerne hätte.
Ich machte das z. B., weil ich den Gedanken einfach schön finde, angekommen zu sein. Wobei es bei mir "wenn möglich für immer" heißt statt "lebenslänglich". Das klingt mir zu sehr nach Höchststrafe 😉 Ob es dann am Ende dazu kommt weiß man ja eh vorher nicht und liegt auch nicht immer nur an einem selbst.
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