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Gedichte- Thread

Amaliah

Aktives Mitglied
Das Licht

Soll die Welt doch nach mir rufen !
Was will sie denn? - Sie ist so leer.
Man wandert über tausend Stufen
und fragt sich manchmal hinterher,
was man auf dieser langen Reise
nun eigentlich getan, geseh‘n, -
und muss sich schließlich eingesteh‘n,
dass man noch immer nicht sehr weise.

Noch einmal wirft man einen Blick
so voller Sehnsucht, voller Fragen
auf seine Wanderung zurück,
die oft bestand aus Müh‘ und Plagen
und Kummer, Sorgen, Mißgeschick.
Man sieht sich durch das Leben hetzen
und fragt sich endlich voll Entsetzen:
Oh Menschenskind, war das dein Glück?

Es ist so dunkel -, ach so kalt.
Wir steh‘n und warten - endlos lang.
Die Frage ist im Nichts verhallt
und keine Antwort uns erklang.
Schon wollen traurig wir uns wenden
nach vorn, zu gehen Stuf‘ um Stuf‘.
Da plötzlich wie ein ferner Ruf:
du hältst dein Glück doch selbst in Händen.

Und jetzt erscheint mir wie ein Licht,
woran ich nicht mehr glauben mochte:
Ich bot der Liebe Einhalt nicht,
als sie an meine Türen pochte.
Und da hat sie im Frühling mir -
als ich ihn sah - das Glück gebracht.
Fast hätt‘ ich nicht mehr dran gedacht.
Doch nun - oh Licht: ich danke dir.

Ach weißt du noch? - so ruft es leicht.
Ach liebst du noch? - gleich hinterher.
Doch hat‘s nicht an mein Herz gereicht.
Ich liebe nicht - und weiß nichts mehr.
Man zwang mich einst, mich zu betrügen.
Da hilfst auch du jetzt nicht mehr, Licht!
Ich sage dir: ich liebe nicht -
und muss mich wiederum belügen.
© KayKay​
Wow😃 Das Gedicht gefällt mir!

Hast du dir das selbst ausgedacht?
 
Z

Zarah

Gast
Allen die gerne dichten,
will ich machen ein bisschen Mut,
Da blamiere ich mich gerne,
Weil das dichten tut mir so gut.
Fragen wir nicht zu oft,
Alle möglichen Leute,
Ist es recht?
Aber einem inneren Drängen
nachkommen, und die Freude die's macht,
Das ist doch wirklich nicht schlecht.
Ich finde das Spiel mit den
Wörtern,
Ist ein bisschen wie eine
Komposition,
Eine Oper, eine Ballade, ein Song,
Eine kleine, kleine Sensation,
Eine Gedankenreise,
Ein Wörtermarathon.
Auch ein Sprünglein,
darf's sein.
 

Amaliah

Aktives Mitglied
Frühling


An trüben kalten dunklen Tagen
Passiert's leicht zu verzagen

Wir stecken den Kopf in den Sand
Versinkt im Schnee das ganze Land

Ewig die Sonne nicht mehr gesehen
Dinge die im Winter geschehen

Doch seht dort auf der Wiese
Ein Schneeglöckchen trotzt der Brise

Ich kann mein Glück kaum fassen
Der Frühling wird es schaffen

Er kommt mit Lust und Wonne
Es gibt sie noch die Sonne

Bald wird sie wieder scheinen
Und niemand muss mehr weinen

Frohlockend im holden Glanz
Auf geht's zum Frühlingstanz
 
Zuletzt bearbeitet:

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Die nächste Wahl
wird's auch nicht zeigen,
wer die harten , wer die feigen ....

Doch eines ist, ihr wisst, sag ich als " Pessimist " :
"Sie werden es vergeigen".

Das könnte man an Tafeln leimen , an die großen und die kleinen ...
 
G

Gelöscht 131850

Gast
Hier bei "GEDICHTE"
ich heute berichte,
dass oft die Lust zum Reimen fehlt,
wenn man lieber einmal In Prosa erzählt.
 

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G Ich brauche gerade Trost - Thread Ich 304

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