Liegt an der Komplexität und Spezialisierung in den meisten Berufen.
Doofer ist wohl keiner geworden, aber immer weniger sind den Ansprüchen gewachsen, an Ausbildung, Weiterbildung und neuen Kenntnissen die erworben werden müssen.
In immer kürzer werdenden Abständen.
Und soll auch noch Interdisziplinär sein, das können der Leute, alles in immer mehr Bereichen, alle Qualifikationen beherrschen.
Es herrscht also kein Mangel, sondern Überforderung.
Arbeitnehmer versuchen besser nicht, ständig mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen.
Denn solches «Multitasking» sorgt dafür, daß die Leistung sinkt.
Das Jonglieren mit verschiedenen Aufgaben führe lediglich dazu, daß der psychische Druck steigt.
«Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen muß, erhöht damit seinen Streß und macht Fehler».
Und das Versprechen , das durch Automatisierung und Rationalisierung alles besser wird, wird sich nie erfüllen.
Dies geschieht immer häufiger, da sich die Herausforderungen im heutigen Berufs- und Familienalltag multipliziert haben.
Die Anforderungen unserer Gesellschaft sind gestiegen, hohe Arbeitsbelastung, Angst um den Job, Zeit- und Termindruck und Nacht- und Schichtarbeit, aber auch Probleme in der Beziehung, Versagensängste, Krankheiten oder verschiedene Umweltfaktoren belasten.
Dazu kommt, dass sich die Veränderungen in einem atemberaubenden Tempo abspielen.
Die andauernde Herausforderung und der damit einhergehende Energieverlust über Monate und Jahre hinaus führen zu einem enormen Kräfteverschleiss für den Organismus – mit einer rasend steigenden Zahl von psychischen Erkrankungen wie Burnout als Konsequenz.