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Offene Ehen / Beziehungen

Amory

Sehr aktives Mitglied
Ich bin jedenfalls von zwei männlichen usern, mit denen ich normalerweise keinen PN Kontakt habe, exakt auf diesen Gedankengang angesprochen worden, wie richtig ich mit dieser Problematik liegen würde!!

Unterliegt also nicht nur meinem alleinigen Vorstellungsvermögen und demzufolge wohl kaum abwegig.
Ja schade, dass offenbar viele Männer so denken.

Aber eine offene Beziehung wird ja auch von einer Minderheit gelebt und es ist völlig ok, keine haben zu wollen. Auch welchen Gründen auch immer. Klar ist, dass mit der Einstellung von Konkurrenz und Neid sowieso keine geführt werden kann. Also am Ende leben dann alle so, wie es individuell passt.
 

Portion Control

Urgestein
Wenn ich nun einen Menschen liebe, mir seiner Liebe sicher sein kann, weshalb sollte ich ihn in einem Bereich mehr oder weniger stark einschränken, der für ihn eine Bereicherung darstellt?
Weil es zum "üblichen" Beziehungsleben gehört.
Sonst würden die Menschen allesamt jegliches Fremdgehen des Partners sogar fördern.

Aber ist das auch in der Praxis so? ;)
Es denken nun mal 99 Prozent der Paare anders als du. Es gibt fast niemandem bei dem Treue nicht als unabdingbarer Wunsch an erster Stelle steht.

Also kannst du dir doch ausmalen, ob DEINE Ansichten oder eher die von allen anderen zur gelebten Praxis und normalen Denke gehört. Entsprechend "ekelhaftes" Feedback hast du doch hier bereits bekommen.
Du bist halt ein Exot! :LOL:
Die Partnerschaft ist bei nahezu allen immer noch ein starres Gebilde. Siehst du doch auch an dem Beitrag von Minimaus. Jegliche Abweichung davon, ist bereits ein nogo. Es gibt keine andere Beziehungsform als diejenige die von der vorherigen Generation übermittelt wurde. Alles was davon abweicht ist "abartig und unnormal".

Ja schade, dass offenbar viele Männer so denken.
Schade ist die ungleiche Verteilung der Möglichkeiten.
Und das hat ja mit "denken" nix zu tun, sondern richtet sich nach realen Gegebenheiten.

Weshalb sollte ein Mann der keine Möglichkeiten hat jemanden zum Sex kennenzulernen, dann aber begeistert von einer offenen Beziehung sein?
 
Zuletzt bearbeitet:

LFM

Aktives Mitglied
Ah, Edit: Was Wichtiges vergessen. Nachwuchs hab' ich auch, erwachsen. Weiß, dass das Muttertier nicht monogam lebt. Ohne mich umerziehen zu wollen.
Freiwillig ihr erzählt? Oder auf ihre Frage hin entsprechend geantwortet?
Ich hätte gedacht, die Sexualität der Eltern geht die Kinder nix an?
Wenn sie jetzt noch weiß, dass ihr Vater ebenfalls nicht monogam lebt, weiß sie ja komplett Bescheid.
 

Drölfchen

Aktives Mitglied
Ok, und was macht man jetzt mit dieser 'Horrorstory'?
Nichts :) Diese Horrorstory hat ziemlich viele junge Menschen ungut geprägt.
Also predigt einfach weiter undifferenziert, dass man jungen Erwachsenen dazu raten und geradezu ermutigen sollte.
Die Medaille hat immer zwei Seiten, das war mein Gedanke.

Aber ich verziehe mich hier. Denn dein Ton ist hier ja der angebende ;) @Ausnahmsweise
 

Portion Control

Urgestein
Ich hätte gedacht, die Sexualität der Eltern geht die Kinder nix an?
Ich sehe einen Unterschied zwischen erwachsenen Kindern die bereits ihr eigenes (sexuelles) Leben führen und minderjährigen Kindern.

Ist man geneigt zu sagen "Papi kommt heute später nach Hause, weil, weisst du, erwachsene Menschen haben sexuelle Bedürfnisse welche sie nicht immer innerhalb der Partnerschaft mit Mami erfüllt bekommen",

dann sieht das für mich so aus als seien die Kinder noch zu jung für solche Themen. ;)

Da genügt dann ein "Papi kommt heute später nach Hause". Ohne ausschweifende Erklärungen.
 

Ausnahmsweise

Sehr aktives Mitglied
Freiwillig ihr erzählt? Oder auf ihre Frage hin entsprechend geantwortet?
Ich hätte gedacht, die Sexualität der Eltern geht die Kinder nix an?
Wenn sie jetzt noch weiß, dass ihr Vater ebenfalls nicht monogam lebt, weiß sie ja komplett Bescheid.
Wir haben ein unkompliziertes Verhältnis und sind alle erwachsen.
Zwischen und brauchte und braucht es keine Rechenschaft und keine Erklärung, wann ich wo war und was gemacht habe, wir quatschen einfach.
Sie lernte vor Jahren die beiden Männer und die Frau kennen, die eine wichtige Rolle in meinem Leben spielten.

Ihr Vater ist inzwischen tot.

Nichts :) Diese Horrorstory hat ziemlich viele junge Menschen ungut geprägt.
Also predigt einfach weiter undifferenziert, dass man jungen Erwachsenen dazu raten und geradezu ermutigen sollte.
Die Medaille hat immer zwei Seiten, das war mein Gedanke.
Was ist denn konkret mit all diesen jungen Menschen auf Dauer wegen Sex mit einer Frau passiert?
Alle beziehungsunfähig, in Therapie, oder was muss ich mir vorstellen?

Das muss eine sehr mächtige Frau gewesen sein, wenn Sex mit ihr gravierende Auswirkungen auf das weitere Leben gleich vieler junger Menschen hatte.

Ich kann mir das nur sehr schwer vorstellen.

Alles hat immer mehrere Seiten, je nachdem, wer von welchem Standpunkt aus draufschaut.

Aber ich verziehe mich hier. Denn dein Ton ist hier ja der angebende ;) @Ausnahmsweise
Wenn du das so empfinden magst, ok.
Gibt es nicht viel mehr Contrastimmen hier als Pro? Ich vertrete eben die Pro-Seite.
 

Portion Control

Urgestein
Alles hat immer mehrere Seiten, je nachdem, wer von welchem Standpunkt aus draufschaut.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Menschen die sexuell eher verklemmt sind oder Sex grundsätzlich als etwas "schlechtes" oder als etwas erachten das nur hinter vorgehaltener Hand angesprochen werden darf, lediglich einen Standpunkt haben von welchem sie alles rund um dieses Thema beleuchten.

Obwohl "beleuchten" hier schon nicht treffend von mir bezeichnet wurde, denn es sollte sich ja lieber im dunkeln, im verborgenen abspielen.

In solchen Fällen kann man unmöglich auch etwas positives darin erkennen, wenn ein junger Mensch intime Erlebnisse mit einer erfahrenen Frau macht.
 

Ausnahmsweise

Sehr aktives Mitglied
Hier noch zwei interessante Artikel; das Thema beschäftigt auch die Wissenschaft.

https://www.quarks.de/podcast/ciao-...eziehungen-gluecklicher-quarks-daily-spezial/


ZITATE
"Jede dritte Person geht fremd, jede dritte Ehe wird geschieden und auch die Zahl der Kuckuckskinder liegt bei über einem Prozent."


"Für Menschen, die dieses Bedürfnis intrinsisch verspüren, kann es sehr schwierig sein, eine monogame Beziehung zu führen – und treu zu bleiben. Möglicherweise ist das auch ein Grund, weshalb so viele Menschen fremdgehen."


"Der bisherige Stand der Forschung kommt eher zu dem Schluss, dass in der Geschichte der Menschheit immer schon mehrere Beziehungsformen parallel existiert haben. So wie heute auch."

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https://www.unibas.ch/de/Aktuell/Ne...rsucht-Das-Phaenomen-offener-Beziehungen.html


ZITAT
"Um Ihre Frage zu beantworten, würde ich sagen, dass die Monogamie in erster Linie kulturell bedingt ist. Zum Beispiel war es eine weit verbreitete Meinung, dass Frauen «von Natur aus» eher zur Monogamie neigen als Männer, aber diese Meinung wurde von der Wissenschaft weitgehend in Frage gestellt. Wäre Monogamie natürlich bedingt, könnte dies auch nicht die hohe Fremdgehquote erklären. Aus philosophischer Sicht gibt es einige Erklärungen dafür, warum die Menschen irgendwann in der Geschichte begannen, ihre Gesellschaften monogam zu gestalten. Friedrich Engels zufolge hängt dies beispielsweise eng mit dem Konzept des Privateigentums und der Vererbung zusammen: Die Menschen wollten sicher sein, dass die Kinder, die ihren Reichtum erben, biologisch ihre Kinder sind, und die Monogamie, insbesondere die der Frauen, war der einfachste Weg, dies zu erreichen. Natürlich gibt es viele gegensätzliche Theorien zu diesem Thema, aber das Beispiel soll zeigen, wie umstritten eine Behauptung wie «Monogamie ist natürlich» ist."

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Ich bim der Ansicht, dass es sich lohnt, viele unserer Selbstverständlichkeiten kritisch zu hinterfragen, so auch die Monogamie.
 

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