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Beifahrer zieht festgeklebten Aktivisten von der Fahrbahn - schwere Hautverletzungen

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_vogelfrei

Sehr aktives Mitglied
Du meinst widersprüchlich wie z.B. öffentlich anders reden als hintenrum dann handeln?
Im Grünen-Milieu scheint das tatsächlich ganz normal zu sein. Die Grünen und ihre Anhänger, wie immer anderen Wasser predigen und selbst Wein saufen. Und nicht als Ausnahme, sondern seit vielen, vielen Jahren als Regelfall.

Eigentlich müssten sich die Grünen in Vielflieger-Partei umbenennen.
Mehr Heuchelei und Bigotterie geht nicht.

Dazu passt dann natürlich auch die Millionärin Luisa Neubauer, die natürlich gerne, wie man ihren Social-Media-Auftritten entnehmen konnte, einen Ski-Ausflug mit dem Fernflieger macht. Ganz normal halt.
Wenn man das zu Ende denkt, müsste jeder Mensch erst zu 100% perfekt sein, bevor er demonstriert, kritisiert, hinterfragt. Dann wäre es hier im Forum vermutlich ziemlich ruhig. Natürlich haben Menschen ganz unterschiedliche Seiten, Vorlieben, schränken manches ein, schaffen es bei anderem weniger gut. Dass die meisten Grünenwähler einem eher gut gebildeten und gut situierten Milieu entstammen ist aber ja schon lange bekannt. Und ja, wohlhabendere Menschen, auch solche die im Bioladen einkaufen, haben oft eine schlechtere Umweltbilanz.

Ansonsten wähle ich selbst die Grünen aber gar nicht (sind mir nicht links genug ;) ) und ich selbst habe in meinem Leben noch keine Fernreise gemacht, geflogen bin ich in 31 Jahren 3mal hin & zurück innerhalb Europas. Und ich zähle mich zu den Menschen, die der Klimaschutzbewegungen sehr nahe stehen.

Auf den Rest gehe ich nicht ein, ansonsten artet es in Seitenlanges hin & her aus. Das was mir wichtig war, habe ich geschrieben.
 

Ondina

Sehr aktives Mitglied
Das einem dass Angst macht kann ich verstehen, aber deswegen in Panik verfallen sollte man nicht so wie diese besagten Gruppen eben, ich finde das alles vollkommen überzogen. Schon der Name letzte Generation. Was hätte diese letzte Generation gesagt wenn sie in den 70-ger und 80-zigern gelebt hätten.
Ja es wird in Deutschland wärmer, (...) und ich denke wir sollten das Geld lieber dafür einsetzen um uns für die Zukunft zu rüsten und nicht in Gruppen stecken die sich in Weltuntergangsszenarien ergehen, da ist es nämlich komplett rausgeschmissen.
Ja der Klimawandel wird uns allen einiges abverlangen, aber überleben werden wir das ganze so wie es schon einige Generationen vor uns getan haben.:)
Wenn man Mittelalterliche Warmzeit bei Google eingibt kann man unter Bildunsserver. de nachlesen das es schon einmal in unseren Breiten so warm war.(leider bin ich im setzen von Links nicht versiert) Warm und Kaltphasen haben sich im lauf der Erdgeschichte immer abgewechselt, deshalb bezweifel ich, ob wir überhaupt in der Lage sind das ganze einzudämmen, ich meine, wir sind Menschen und nicht Gott.
Was nicht heißt, das man gar nichts tun sollte, wenn man so gedacht hätte, dann wären unsere Flüsse heute noch stinkende Kloaken, aber ich bin eben der Meinung wir sollten uns und unsere Fähigkeiten nicht überschätzen und in folge dessen dringend benötigtes Geld in Sachen pumpen welche so gut wie gar keinen Effect haben, oder der Nutzen in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. Beispiel, anstatt immer mehr Windräder zu bauen, und nach immer mehr davon zu rufen, welche auch nicht ganz so ökologisch sind wie es die Grünen und ihre Anhänger gerne hätten, sollte man das Geld lieber dafür verwenden, um in der Kernforschung sowie in die Entwicklung der Grundlastfähigkeit des Stromes aus Windkraftanlagen voranzutreiben.


Ich denke wir sollten ganz genau überlegen wo und wie wir das Geld einsetzen, z.B. um wirksame Campangen in den Entwicklungsländern zur Geburtenkontrolle anzustoßen, dass ist für mich ein erster und wichtiger erster Schritt, statt das Geld in irgendwelche fragwürdigen Organisationen( FFF, oder die letzte Generation, die verbreiten bloß Panik und damit ist keinem geholfen) zu stecken.
 

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Und der Klimaaktivismus und auch die damit verbundene Radikalität hängt nun mal sehr eng mit der Forschung und den Mahnungen von Wissenschaftler:innen zusammen, dass es 5 vor 12 ist. Das lässt sich meiner Ansicht nach nicht in der Form trennen, wie du es hier schreibst.
Tut er eben nicht.
Es gibt Erkenntnisse über den Klimawandel seit den 60er Jahren! Spätestens mit den neuen Computermodell seit 1990 ist alles wesentliche bekannt. Man streitet sich gerne über irgendwelche Meilensteine, also 2 oder 2,5 Grad zu viel sind, aber die Grundidee ist Jahrzehnte(!) alt.

Und auch wenn negative Wetterereignisse und Katastrophen jetzt alle dem Klimawandel zugeschrieben werden, gibt es keine nachweise Dramatisierung, die gerade jetzt irgendwann grundliegend ändern würde.

Formulierungen wie "es ist 5 vor 12" sind willkürlich. Gemessen daran wie viel man ändern muss, hätte man auch 1980 schon sagen können "es ist 5 vor 12" oder man sagt es vielleicht erst in 10 Jahren.

Dass der Klimaprotest heute eskaliert, basiert nicht auf Wissenschaft, sondern es liegt einfach daran, dass man heute genügend Follower für das Thema gefunden hat. Die Ideologie ist aktuell trendy.
 

Ondina

Sehr aktives Mitglied
Das Thema ist doch in Deutschland schon längst angekommen. In keiner Nation wird sich über den eigenen Konsum sowie sein Verhalten so viele Gedanken gemacht wie in Deutschland, Tendenz steigend. Unsere Industrie hat Unsummen in die Hand genommen um die Luft sauberer zu machen,zeig mir ein Land der Welt welche so hohe Umweltstandards haben wie wir und wo so sauber produziert wird wie in Deutschland. Und das nicht immer nur gemeckert wird, der Staat hat viel Geld in die Hand genommen damit es bei all den Maßnahmen in der Industrie nicht zu einem erheblichen Wohlstandsverlust kommt und mit Wohlstandsverlust meine ich nicht irgendwelchen überflüssigen Konsum sondern in erster Linie u.a. auch unsere Sozialleistungen.
Also warum pappen sich diese Klimakleber denn nicht z.B. in China auf die Straße und das ist eine ernst gemeinte Frage, da macht es doch meiner Meinung nach viel mehr Sinn, denn dort ist doch der Umweltgedanke bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei uns, das würde doch viel mehr Sinn machen, oder nicht?
 

Insta

Sehr aktives Mitglied
An sich glaube ich der Wissenschaft. Aber ich halte es für falsch Staus zu produzieren und Lebensmittel durch die Gegend zu werfen. Die Wissenschaft sagt zudem dass wir ein Problem bekommen. Aber keins, was Deutschland beheben kann. Das ist halt der Denkfehler, der sich durch Deine komplette Argumentation zieht.

Zudem glaube ich der Realität. Keinen Prognosen. Sie sind ein Anhaltspunkt. Oder welcher Wissenschaftler garantiert dass seine Prognose zu 100% eintritt zum Zeitpunkt X? In meiner Wetter App sehe ich wie in zwei Wochen das Wetter um 14 Uhr sein soll. Eine Prognose. Meinst Du ich bekomme darauf eine Garantie?

Ich glaube bereits eingetretenen Fakten. Du glaubst Rechenmodellen. Von denen niemand garantieren kann dass es so kommt.
 

Insta

Sehr aktives Mitglied
Wenn man das zu Ende denkt, müsste jeder Mensch erst zu 100% perfekt sein, bevor er demonstriert, kritisiert, hinterfragt. Dann wäre es hier im Forum vermutlich ziemlich ruhig. Natürlich haben Menschen ganz unterschiedliche Seiten, Vorlieben, schränken manches ein, schaffen es bei anderem weniger gut. Dass die meisten Grünenwähler einem eher gut gebildeten und gut situierten Milieu entstammen ist aber ja schon lange bekannt. Und ja, wohlhabendere Menschen, auch solche die im Bioladen einkaufen, haben oft eine schlechtere Umweltbilanz.

Ansonsten wähle ich selbst die Grünen aber gar nicht (sind mir nicht links genug ;) ) und ich selbst habe in meinem Leben noch keine Fernreise gemacht, geflogen bin ich in 31 Jahren 3mal hin & zurück innerhalb Europas. Und ich zähle mich zu den Menschen, die der Klimaschutzbewegungen sehr nahe stehen.

Auf den Rest gehe ich nicht ein, ansonsten artet es in Seitenlanges hin & her aus. Das was mir wichtig war, habe ich geschrieben.
Viel interessanter als Deine Flugreisen ist übrigens das Internet. Viele, die so hinter dem Klimaschutz stehen, nutzen sehr fleißig das Internet. Einen der größten Verschmutzer. Ich will das Thema nicht weiter thematisieren, aber auch hier stehen wieder die großen Fragezeichen hinter der Glaubwürdigkeit.
 

Ondina

Sehr aktives Mitglied
Tut er eben nicht.
Es gibt Erkenntnisse über den Klimawandel seit den 60er Jahren! Spätestens mit den neuen Computermodell seit 1990 ist alles wesentliche bekannt. Man streitet sich gerne über irgendwelche Meilensteine, also 2 oder 2,5 Grad zu viel sind, aber die Grundidee ist Jahrzehnte(!) alt.

Und auch wenn negative Wetterereignisse und Katastrophen jetzt alle dem Klimawandel zugeschrieben werden, gibt es keine nachweise Dramatisierung, die gerade jetzt irgendwann grundliegend ändern würde.

Formulierungen wie "es ist 5 vor 12" sind willkürlich. Gemessen daran wie viel man ändern muss, hätte man auch 1980 schon sagen können "es ist 5 vor 12" oder man sagt es vielleicht erst in 10 Jahren.

Dass der Klimaprotest heute eskaliert, basiert nicht auf Wissenschaft, sondern es liegt einfach daran, dass man heute genügend Follower für das Thema gefunden hat. Die Ideologie ist aktuell trendy.
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.(y)
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Eigentlich eine interessante Frage: Wie viel Vermögen darf/muss ein Aktivist haben, um deswegen NICHT von seinen Gegnern in einer AdHominem-Agrumentation zerfleddert zu werden?
Wenn jemand keinen Pfennig hat, heißt es: der ist doch nur neidisch, weil er sich keinen SUV leisten kann. Wenn er aber Kohle hat, dann heißt es, er wäre verwöhnt und hätte den Bezug zur Gesellschaft verloren.
Dieser Kritik sehen sich seltsamerweise Menschen wie Christian Lindner dann aber inkonsequenterweise nie ausgesetzt. Ein kurzer Blick in seine Biografie zeigt ja, dass er nie wirklich gearbeitet hat, sondern immer nur Politiker war, aber er leistet sich eine Glamourhochzeit wie ein König. Da kann man sich natürlich schon fragen, wie das zustande kommt und womit er sein Geld verdient hat.
Trotzdem:
Macht ihn das allein zu einem guten Politiker oder zu einem verwöhnten Bengel oder hat das am Ende überhaupt nichts damit zu tun, wie gut oder schlecht er ist?
Aber wenn es darum geht, sich nicht mit den Inhalten der Klimaaktivisten zu befassen, ist wohl jedes Mittel recht:

Auf der einen Seite hört man immer wieder von der faulen Jugend, die sich nicht engagiert, WENN sie sich aber engagiert, dann ist es nicht recht.
Wenn die Jugend Geld hat ist es nicht recht, weil sie dann verwöhnt sind.
Wenn die Jugend kein Geld hat, ist es nicht recht, denn dann soll sie mal den Hintern hochbekommen, und nicht irgendwem auf der Tasche liegen....usw usf.
Hauptsache man muss sich nicht mit der Frage befassen, dass sämtliche seriösen Wissenschaftler eine ganz eindeutige Sprache sprechen. Man braucht die jungen Klimaaktivisten eigentlich garnicht: Wir sollten es auch so kapiert haben. Keiner muss auf Luisa Neubauer hören: Es würde bereits reichen, sich einfach die Aussagen der Wissenschaft anzuschauen.
Ich kann langsam verstehen, warum viele Jugendlichen sich so auf die Hinterbeine stellen und sich wehren: Wie kann man so abfällig über eine ganze Generation denken und urteilen?

Und die Neubauer: Das ist halt eine junge Frau, die intellegent ist, finanziell unabhängig und für eine gute Sache kämpft: Eigentlich so wie es sein sollte.
Selbst WENN man ihre Ansichten nicht teilt oder sie als Person unsympatisch findet, so sollte man doch wenigstens so objekiv sein können, dass man DAS eigentlich genau für angemessen hält: warum soll eine junge Frau, die finanziell unabhängig ist, sich nicht gesellschaftlich engagieren? Sie kann das ja dann viel besser als ihre Kollegen, die eben keinen finanziellen Rückhalt haben.
Seien wir doch froh, dass da endlich mal eine Generation ranwächst, die nicht nur zockt. (denn das waren ja die Vorwürfe der letzten Jahre: Die Jugend engagiert sich nicht mehr und zockt nur noch.

Ich habe zwar keine Ahnung von den finanziellen Mitteln dieser Frau, aber mal ehrlich: 1-5 Mio hast Du ja schon, wenn du ein kleines Siedlerhäuschen mit damals noch relativ großem Grund in München oder Hamburg erbst. Damit bist Du aber noch lange kein reicher Pinkel, der sich auf seinen Millionen ausruhen kann und den Boden unter den Füßen verloren hätte.

Und gerade wenn man sich als "Erwachsener" so gegen eine Person positioniert, dann sollte man doch so reif sein, und dies mit logischen Argumenten untermauern können und eben NICHT mit billigen Ad Hominem Zeugs.
Also ich muss sagen, ich finde diese Art zu denken weniger erwachsen als das was die angeblich so unwissenden Jugendlichen da von sich geben: Die klingen mir wesentlich gefestigter und reifer. Neubauer argumentiert definitiv sachlicher. Zumindest untermauern sie ihre Aussagen mit Argumenten, die von JEDER seriösen Wissenschaft gestützt werden.
Und wenn man dann lesen muss, dass jemand wie die Neubauer unglaubwürdig sein soll, weil sie Geld hat....dann kratz ich mich schon mal am Kopf. Ist DAS das Argumentationsniveau, mit dem wir als Erwachsene so einer Klimaaktivistin "begegnen" und ernst genommen werden wollen?
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Tut er eben nicht.
Es gibt Erkenntnisse über den Klimawandel seit den 60er Jahren! Spätestens mit den neuen Computermodell seit 1990 ist alles wesentliche bekannt. Man streitet sich gerne über irgendwelche Meilensteine, also 2 oder 2,5 Grad zu viel sind, aber die Grundidee ist Jahrzehnte(!) alt.

Und auch wenn negative Wetterereignisse und Katastrophen jetzt alle dem Klimawandel zugeschrieben werden, gibt es keine nachweise Dramatisierung, die gerade jetzt irgendwann grundliegend ändern würde.

Formulierungen wie "es ist 5 vor 12" sind willkürlich. Gemessen daran wie viel man ändern muss, hätte man auch 1980 schon sagen können "es ist 5 vor 12" oder man sagt es vielleicht erst in 10 Jahren.

Dass der Klimaprotest heute eskaliert, basiert nicht auf Wissenschaft, sondern es liegt einfach daran, dass man heute genügend Follower für das Thema gefunden hat. Die Ideologie ist aktuell trendy.
Lebensrettung ist immer trendy! Und das ist doch auch gut so, oder?
ich meine: Hätte man bei Corona ja auch sagen können: Ist das jetzt die neueste Mode, Menschenleben zu retten und dafür umzudenken?

Es ist nunmal absolut erwiesen, dass der menschengemachte Klimawandel zunehmend tausende Leben kostet.
Und die Logik, dass man ja in den 80er nichts gemacht hat und warum sollte man dann jetzt...naja...also komm...
Es war damals schon falsch, nicht zu reagieren und jetzt ist es erstrecht falsch. Und es ist GUT, dass sich diese Erkenntnis wenigstens JETZT durchsetzt (wäre schön für uns alle, sie hätte bereits in den 80ern genug "Follower" gehabt und wäre mehr "trendy" gewesen)

Ich kann den Impuls ja nachfühlen: Ich fände es auch schöner, wenn es den Klimawandel nicht gäbe, oder wenn man berechtigten Grund zur Hoffnung hätte, alles wäre nicht so schlimm und unser Leben würde einfach so weitergehen oder dass wir noch mehr Zeit hätten.
Aber leider bin ich zu sehr faktenorientiert, als dass ich mir das einbläuen und sämtliche Forschung und sichtbare Ereignisse ignorieren könnte.
Das geht halt einfach nicht.

ALLES: Also jede beobachtbare Realität und jede Forschung sagt: Wir haben weder Zeit noch sonstige Reserven und wir müssen mit allen Mitteln handeln um eine Katastrophe zu verhindern. Bzw sie abzumildern, denn wir sind ja bereits mitten drin in der katastrophe.
Mir als faktenorientiertem Menschen fehlt dann einfach jegliche Fantasie, wieso ich das irgnorieren sollte oder könnte.
Wenn mir ein Fachmann sagt: "Hey Vio, dein Haus steht am Fuße eines Berges, wo in den nächsten Tagen eine Lawine runtergeht, es wäre besser, du haust ab." dann sage ich auch nicht: Ne, das finde ich jetzt aber unnötige Panikmache, lass mal deine Messergebnisse stecken, Steinschlag gab es früher schon, aber mein Haus war bisher nie betroffen, warum sollte es auch jetzt der Fall sein? Und überhaupt: Die Menschheit hat auch schön öfter Steinschläge überlebt und warum soll ausgerechnet ICH jetzt damit anfangen, mich einzuschränken, indem ich mein Haus verlasse. Du bist doch bloß neidisch, weil Du kein so schönes Haus hast.

Dann würde ich posthum den Darwinaward bekommen.
Aber genau mit der gleichen Logik wird sich drum herum gewunden, dass wir mitten in einer riesigen Sch.... sitzen und keine Zeit zu verlieren haben.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Schön dass du alles mit Quellen belegst (meine meine ich wirklich!), es hat nur wenig mit dem Thema zu tun. Es geht nicht darum hier den Klimawandel zu beweisen. Tatsächlich besteht ja weitestgehend Konsens dass sich das Klima wandelt.

Es geht darum, was jemand aus einem Klimaprotest heraus darf und was nicht. Ich sehe den ständigen Hinweis auf die Wissenschaft hier sogar gefährlich. Weil man im Gesamtkontext daraus ableiten kann, dass man das Gesetz brechen dürfte solange man nur einer wissenschaftlichen Meinung folgt.
Warum wird dann nicht konsequenterweise mal über die INHALTE diskutiert und geschaut, wie man da aktiv werden kann? Genau das ist doch das Problem: Niemand muss die Aktivitäten der Klimaproteste gut finden, aber wie wäre es dann, sich mit den Inhalten zu befassen und eben NICHT mit der Art der Proteste?
Wäre das nicht viel zielführender?
Ich denke, das liegt eifnach daran, dass die Argumente kompett ungleich verteilt sind: Auf der einen Seite, die komplette Wissenschaft und internationale Beobachtung. Auf der anderen Wut, die sich absolut unsachlich an einzelnen Personen auslässt.
Und ich gehe sogar so weit, dass ich sage: GENAU diese Haltung führt doch erst dazu, dass Proteste immer radikaler und grober werden:
Das müsste alles nicht sein, wenn man auf eine Gesellschaft treffen würde, die verstanden hat, worum es geht.
Aber anstatt dass sich ALLE zusammenstellen und gemeinsam das größte Problem unserer Zeit lösen, wird zB gegen Greta Thunberg oder Luisa Neubauer gewettert als wären sie der letzte Dreck. Fridays for Future war komplett friedlich und was hat es gebracht? Nichts als Hohn und Verachtung.
Verständlich, dass viele dann sagen: OK, wenn IHR uns so mit Hass überzieht, dann beantworten wir das ebenfalls mit Hass.
Komplett verständlich oder?
Friedliche Proteste, kreative Aktionen die aufrütteln sollen, Wissenschaftliche Fakten: Alles wird ignoriert und diskreditiert.
Dann braucht man sich doch nicht wundern, dass irgendwann mal angefangen wird, zu härteren Mitteln überzugehen. Verachtung erzeugt immer gegen-Verachtung. Wie kann man erwarten, dass diese jungen Menschen noch respekt vor älteren Generationen haben, wenn sie derartigen Hass zu spüren bekommen und wenn sie derart im Stich gelassen werden? Nicht nur in Klimafragen: Bei Corona doch das gleiche: Jugendliche und Kinder wurden komplett vergessen und man hat sie so richtig spüren lassen, dass sie einem gepflegt am Hintern vorbeigehen.

ich erinnere mich an viele Diskussionen (auch, aber nicht nur, hier im forum) wo es darum ging, dass man mehr auf die Stimmen des Volkes hören müsste und sich doch nicht wundern bräuchte, wenn sich Gruppen radikalisieren, wenn sie spüren, dass sie komplett ignoriert werden.
Ja, genau das passiert hier.
Wen wunderts?
 
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