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Blaumeise

Sehr aktives Mitglied
Selbst wenn es "nur" eine phreatische Eruption geben sollte, glaubst Du wirklich die italienischen Behörden kriegen eine Evakuierung von 3 Millionen Menschen die im unmittelbar betroffenen Umkreis leben hin? Zumal gerade diese Art von explosiver Eruption schlagartig kommt, da gibt es keine lange Vorwarnzeit. Und wer überlebt hat kein Zuhause mehr, denn in weitem Umkreis würde kein Haus stehen bleiben, durch Erdbeben, Schockwellen oder erdrückende Asche zum Einsturz gebracht.
Das wird alles in dem Video gut erklärt
 

Daoga

Urgestein
Das wird alles in dem Video gut erklärt
Keine Ahnung was Du daran tröstlich oder verharmlosend finden kannst, wahrscheinlich kaum Vorwarnzeit, selbst in der unmittelbar betroffenen Zone zigtausende Menschen in Lebensgefahr, daß die Evakuierung funktioniert wie geplant glaubt nur jemand der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht, und dazu das sehr hohe Risiko, daß die Erschütterungen der phreatischen Eruption zum Kickstarter der viel heftigeren magmatischen werden. Der ziemlich kleine Ausbruch von 1538 war atypisch für diesen Supervulkan und kann daher nicht als Mustervorlage für den nächsten gesehen werden, es wird nicht immer bei kleinen Rülpsern bleiben! Super-Vulkan in Italien: Das schlimmste Szenario bei einem Ausbruch
 

Blaumeise

Sehr aktives Mitglied
Für mich hat es sich so gelesen "ist doch alles halb so wild".
Ich habe dir ein Video verlinkt und du interpretierst da rein, dass das für mich alles nur halb so wild wäre? Muss ich jetzt nicht verstehen, oder?

Und nochmal: Eine phreatische Explosion wäre natürlich schlimm! Aber sie wäre nicht mit dem Ausbruch eines Supervulkans vergleichbar. Mehr wollte ich hier nicht aussagen. Bei einem Supervulkan-Ausbruch sprechen wir von einem Vulkanexplosivitätsindex (VEI) von 8 – das ist mindestens zehnmal stärker als ein VEI-7-Ausbruch. Der Ausbruch des Tambora im Jahr 1815 hatte einen VEI-Wert von 7 und führte zum „Jahr ohne Sommer“, das in vielen Teilen der Erde Missernten verursachte. Ein großer Ausbruch der Campi Flegrei könnte ebenfalls globale Klimaauswirkungen haben.
Phreatische Explosionen hingegen sind meist lokal begrenzt und haben keine langfristigen Klimaauswirkungen. Erst wenn große Mengen an Schwefeldioxid und Asche in die Stratosphäre gelangen – wie bei einem VEI-7 oder VEI-8-Ausbruch –, kann es zu globalen Abkühlungseffekten kommen.
 

Daoga

Urgestein
Ein bißchen Erdkunde: Afrika bricht auseinander: Ein Kontinent zerbricht – ein Ozean entsteht schneller als gedacht.

Phreatische Explosionen hingegen sind meist lokal begrenzt und haben keine langfristigen Klimaauswirkungen. Erst wenn große Mengen an Schwefeldioxid und Asche in die Stratosphäre gelangen – wie bei einem VEI-7 oder VEI-8-Ausbruch –, kann es zu globalen Abkühlungseffekten kommen.
Solange es dabei bleibt, aber wer kann das versprechen? Zeitlich leisten sich die Phlregräischen Felder so alle 10 - 15.000 Jahre einen großen Ausbruch, sind also seit dem letzten (der kleine Rülpser anno 1538 zählt nicht) schon wieder fällig.
 

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