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De(ad)generation
Gast
Bitte bleibt beim Thema "Bodyshaming". Danke!
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Das ist mir zu einfach. Haben wir immer so gemacht, machen wir auch weiter so. Kann man nicht ändern. Die Welt ist eben keine ideale Welt.Ansonsten kann ich @_vogelfrei nur zustimmen. In einer idealen Welt wäre Bodyshaming kein Thema und wir alle würden einander ohne Blick aufs Aussehen beurteilen. Leider ist die Welt keine ideale Welt.
Aber eins spielt doch ins andere, oder?Ich kann tun was ich will, ich sehe halt, wie jemand aussieht. Und meine Frau ist neben der tollsten Frau der Welt auch eben eine, die mir optisch gefällt.
Dem Ansatz kann ich folgen. Jeder Mensch ist auf seine Weise liebenswert. Und wenn es scheitert, dann doch eher, weil jemand schwierig im Umgang ist.In Wirklichkeit gibt es neben Frauen, die 20 cm wollen, auch welche, die lieber 15 cm wollen oder 10 cm und noch viel mehr, denen ist es völlig egal. Da wird unnötiges Leid bei (jungen) Männern verursacht. Und bei (jungen) Frauen, die irgendwann so oft gelesen haben, dass angeblich alle 20 cm wollen, dass sie dem eigenen Empfinden kaum noch trauen.
Warum werden wir Bodyshaming nicht aus der Welt bekommen? Müssen wir Menschen beschämen, weil sie nicht irgendeinem künstlichen Ideal entsprechen? Natürlich nehme ich die Dinge durch einen gewissen Filter wahr, aber ich muss mich nicht für das Maß aller Dinge halten und kann den anderen sein lassen.Wir werden Bodyshaming nicht aus der Welt bekommen. Vielleicht können wir aber wachsamer sein, wo versucht wird, optische Standards zu behaupten und da aktiv gegen angehen.
Das finde ich einen wichtigen Satz. Dass es eben auch etwas ist, woran wir uns halten können. Es geht um Zugehörigkeit. Aber die Normen für die Zugehörigkeit stelle ich selbst auf. Und da kann ich mcih an die Gehirnwäsche der Gesellschaft anpassen oder die Verantwortung für mich selbst übernehmen und nachdenken.Aber derartige Stereotype halten sich hartnäckig und wir leben gerade in einer Zeit, wo sich viele wieder an so etwas zu klammern zu scheinen.
Ich schrieb "im Zweifelsfall". Das sagt nicht aus, es gibt nur das oder das gibt es zu Hauf, sondern: es gibt Fälle, da ist das so.Unterdrückte Sexualität führt in erster Linie zu ,
Weiß ich nicht. Mein Eindruck ist ein anderer. Aber ich muss mich darum auch nicht streiten.Die Anzahl, die wegen einer unterdrückten Sexualität zu Gewalttätern werden, ist hingegen so verschwindend gering,
Ich bin mir nicht sicher, wie groß die Gruppe ist, darum geht es mir auch nicht, sondern eben genau um diesen Typ von Täter mit verletztem Ego.dass ich es schade finde, dass trotzdem diese wenigen Menschen in den Vordergrund der Diskussion gerückt werden, statt der viel größeren Gruppe an Menschen, die nur Opfer, aber nicht Täter sind.
Wenn du von der sogeannten Funktionalität sprichst, geht da mehr, als manche Männer glauben. Es sei denn, wir bewegen uns in Bereichen, wo man eher von einem krankhaftem Zustand sprechen muss. Ansonsten hängt das Zeugen eines Kindes nicht mit der Länge vom Penis zusammen. Im Gegenteil, bewiesen ist mittlerweile, dass Frauen, die einen vaginalen Orgasmus haben, eher schwanger werden. Und da ist Länge und Größe hinderlich.Im Falle dieser spezifischen Körpermaße, die du ansprichst, ist das Thema Bodyshaming natürlich besonders schwierig. Denn dort gibt es schlichtweg Maße, die die Funktionalität, nenne ich es mal, in gewissen Bereichen einschränken. Da muss ein Mann gar kein Shaming erfahren, um wegen seiner Maße unglücklich zu sein.
Wir müssen nicht in der gleichen Gesellschaft leben. Ist irgendwie immer auch eine Frage davon, was man wahrnimmt und wahrnehmen möchte.Ich weiß nicht, in welcher Gesellschaft du lebst oder glaubst zu leben, aber ich lebe nicht in einer solchen Gesellschaft.
Ich frage mich dann, warum hast Du es so nötig, anderen deine ehrliche Meinung unter die Nase zu reiben.Wer fragt, ob sein Pimmel schön sei, muss mit einer ehrlichen Meinung leben können.
Eigentlich lautet die Frage auch gar nicht: sind meine Genitalien okay, sondern der Mensch sagt tatsächlich, wie mies er sich fühlt und dass er eine Aufmunterung brauchen könnte. Hinter dieser Frage steckt Not. Muss man da noch mal zutreten? Wozu?Sonst sollte er nicht fragen.
Spannender Bemerkung.Ich finde schon, dass der Körper eines Menschen auch etwas über die Person aussagt, die ihn bewohnt. Zum Beispiel sieht man manchen Menschen an, dass sie nicht gut mit sich umgehen und nur wenig Selbstfürsorge betreiben.
Attraktivität hängt von so vielen Faktoren ab. Eins ist sehr häufig ein Killer, nämlich das eigene Selbstbewusstsein. Wenn das angeknackst ist, strahlt man aus, dass man nicht attraktiv ist.Das ist eine zu stark vereinfachte Sicht auf die Dinge. Korrekter wäre es zu sagen, dass manche Menschen zu unattraktiv sind, um noch Erfolg bei Menschen haben zu können, die für sie ein Mindestmaß an Attraktivität erfüllen.
Es gibt immer Faktoren, die man ändern kann und damit ändert sich auch die Attraktivität und das kann in einem sehr großen Rahmen passieren. Da reicht es manchmal schon, die Umgebung zu wechseln. Vielleicht ist man einfach nicht mit den richtigen Leuten zusammen, weil die zu oberflächlich sind.Was ein Mensch gerade noch so attraktiv findet und was für ihn als gänzlich unattraktiv gilt, kann er nur in einem sehr geringen Rahmen beeinflussen. Und oft reicht das eben nicht.
Weil wir so sind und das automatisch tun. Jeder von uns. Ob er nun das hehre Ziel hat es zu tun oder nicht.Ganz genau darum geht es eben nicht. Du musst es eben nicht hübsch und toll finden. Es geht ja gerade darum, die eigenen Werte zu hinterfragen und sich zu fragen, warum müssen wir das ÜBERHAUPT beurteilen.
Was hat sich denn vor 20 Jahren plötzlich verändert?Das gilt nun seit mindestens 2 Jahrzehnten nicht mehr, nein.
Und warum tun wir das? Weil den größten Teil der Menschheitsgeschichte das Überleben davon abhing, auf den ersten Blick einschätzen zu können, ob der andere keine Gefahr ist oder im nächsten Moment mit Messer oder blanker Faust auf einen losgehen wird.Weil wir so sind und das automatisch tun. Jeder von uns. Ob er nun das hehre Ziel hat es zu tun oder nicht.
Wir tun es. Alle. Immer wieder.
Ganz automatisch. Und das kann man sich auch nicht abgewöhnen.
Ob es nun theoretisch korrekt ist oder nicht.
Alles andere ist Augenwischerei.
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