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Mein Kind hat keine Grenzen bekommen

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Pfefferminzdrops

Aktives Mitglied
Vielleicht wird die Trotzphase ja dadurch hervorgerufen, dass deutsche Eltern glauben, dass es sie gibt. Selbsterfüllende Prophezeiung.
In der Trotzphase lernen die süßen Kleinen den Umgang mit ihren Gefühlen. Wenn das ein rein deutsches Phänomen wäre, dürften Kinder anderer Nationalitäten ja keine Gefühle resp. Bedürfnisse haben. 🤓
 

57-55

Sehr aktives Mitglied
Zitat:
Sie schläft bei mir mit im Bett. Sie entscheidet fast alles. Sonst schreit sie wie am Spieß. Sie ist nicht selbstständig, lässt sich anziehen früh, und will am liebsten getragen werden überall hin. 😔sie schreit immer gleich, wenn ich es nicht mache.

Sorry, das ist für mich kein normales Verhalten für ein fünfjähriges Kind.
Das kann man aus meiner Sicht nicht mehr mit Trotzphase erklären.
 
G

Gelöscht 129043

Gast
ich habe verpasst meinen Kind (5jahre)Grenzen zu setzen.Bin seid 2 Jahren getrennt vom Vater des Kindes.Sie schläft bei mir mit im Bett.Sie entscheidet fast alles.Sonst schreit sie wie am Spieß.Sie ist nicht selbstständig, lässt sich anziehen frühs und will am liebsten getragen werden überall hin.😔sie schreit immer gleich wenn ich es nicht mache.Wie komm ich aus dem hamsterrad raus?ich hab versagt in der Erziehung 😞
Vielleicht fühlt sich Dein Kind ungeliebt.

Ich kenne eine Familie, da schrie das kleine Kind auch ständig. Tag und Nacht.
Die Mutter fragte eine Kinderärztin, was man tun könne.
Die verordenete ein Sedativum.

Für mich: NICHT ZU FASSEN.
Anstatt das Kind immer wieder in den Arm zu nehmen, es beruhigen - und Vertrauen erwecken!!!
 

_Phoenix2_

Aktives Mitglied
In der Trotzphase lernen die süßen Kleinen den Umgang mit ihren Gefühlen. Wenn das ein rein deutsches Phänomen wäre, dürften Kinder anderer Nationalitäten ja keine Gefühle resp. Bedürfnisse haben. 🤓
Vielleicht lernen sie den Umgang mit ihren Bedürfnissen auf andere Art und Weise. Vielleicht leben sie in einer kindergerechteren Umgebung, die ihre Bedürfnisse mehr erfüllt - zum Beispiel größere Familien, mehr Spielkameraden. Jedenfalls gibt es die Trotzphase nicht in dieser Art und Stärke in unserer Kultur.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie teilweise dadurch hervorgerufen wird, dass die Eltern ein Trotzphase erwarten und sich dementsprechend befangen verhalten.
 
G

Gelöscht 127254

Gast
Jedenfalls gibt es die Trotzphase nicht in dieser Art und Stärke in unserer Kultur.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie teilweise dadurch hervorgerufen wird, dass die Eltern ein Trotzphase erwarten und sich dementsprechend befangen verhalten.
Sorry, aber jetzt muss ich wirklich lachen. Ja ist, bei uns im Land gibt es keine trotzigen Kinder, die gibt es nur woanders. Ich glaube, du hast keine Ahnung.
 

_Phoenix2_

Aktives Mitglied
Sorry, aber jetzt muss ich wirklich lachen. Ja ist, bei uns im Land gibt es keine trotzigen Kinder, die gibt es nur woanders. Ich glaube, du hast keine Ahnung.
Hier berichtet ein Wissenschaftler über Japan (nicht meine Kultur), wo es die Trotzphase auch nicht in dem Sinne gibt. Leider weiß ich nicht, ob jemand über meine Kultur geforscht hat. Es gibt sie nicht in allen Kulturen in dem Sinne. Du kannst mir ruhig glauben. Ich kenne viele Kinder.

 
G

Gelöscht 128504

Gast
ich habe verpasst meinen Kind (5jahre)Grenzen zu setzen.Bin seid 2 Jahren getrennt vom Vater des Kindes.Sie schläft bei mir mit im Bett.Sie entscheidet fast alles.Sonst schreit sie wie am Spieß.Sie ist nicht selbstständig, lässt sich anziehen frühs und will am liebsten getragen werden überall hin.😔sie schreit immer gleich wenn ich es nicht mache.Wie komm ich aus dem hamsterrad raus?ich hab versagt in der Erziehung 😞
Nur aus Interesse: Wie verhält sich das Kind beim Vater?
 

Pfefferminzdrops

Aktives Mitglied
ich habe verpasst meinen Kind (5jahre)Grenzen zu setzen.Bin seid 2 Jahren getrennt vom Vater des Kindes.Sie schläft bei mir mit im Bett.Sie entscheidet fast alles.Sonst schreit sie wie am Spieß.Sie ist nicht selbstständig, lässt sich anziehen frühs und will am liebsten getragen werden überall hin.😔sie schreit immer gleich wenn ich es nicht mache.Wie komm ich aus dem hamsterrad raus?ich hab versagt in der Erziehung 😞
Du hast sie irgendwann zu dir ins Bett geholt. Sie genießt diese Nähe, da ist es weich und warm. Und nun will sie das, was ihr lange Zeit ohne Diskussion zugestanden wurde und was schön ist, nicht mehr aufgeben. Ist doch nachvollziehbar, oder? Einen echten Grund wird sie wohl auch nicht sehen; der Platz im Bett ist schließlich frei und rein sachlich ist das ja auch nicht zu vermitteln. Die Gründe sind abstrakt und das versteht ein Kind in diesem Alter nicht. Die neuen Spielregeln durchzusetzen wird ohne kindgerechte Strategie m. E. nicht funktionieren.

Ein bisschen gemein ist, dass Erwachsene i. d. R. cleverer sind als Kinder. D. h. man kann sie austricksen. Ich geb gerne zu, dass ich mein Kind auf diese Weise zu vielem bewegen konnte, was es aus dem ersten Impuls heraus wohl nicht oder anders gemacht hätte. 😁Ein Beispiel: Pack sie bei ihrem Ehrgefühl. Kleine Kinder möchten unglaublich gerne groß i. S. von erwachsen sein. Wenn meine Tochter etwas nicht wollte (z. B. sich selber die Schuhe zubinden), hab ich schon mal zu ihr gesagt, sie sei ja noch ein Baby und deshalb könne sie das wohl noch nicht. "Wooohl" kam da schon mal zurück. "Glaub ich nicht!" Der gerunzelten Stirn konnte man sehen, dass es im Kopf arbeitete. Hab mich dann weggedreht. Irgendwann kam sie dann an und zeigte mir stolz die zugebundenen Schuhe. Ich weiß nicht mehr, ab wann das klappte, wollte hier auch nur ein Prinzip erläutern, mit dem du es schaffen könntest.

Natürlich gelingen Verhaltensänderungen auch über Konditionierung. Stell eine Belohnung in Aussicht, die sie nur bekommt, wenn sie z. B. in ihrem Bett schläft. Man braucht einen langen Atem, fang vielleicht mit 30 Minuten an und steigere die Zeit. Aber irgendwann fluppt das.

Meine Tochter hat z. B. von sich aus nie nach Rohkost oder einem Apfel gegriffen. Wenn ich wollte, dass sie davon etwas isst, habe ich mir selber ein Schälchen gemacht und es so hingestellt, dass sie es sehen konnte. Mit schöner Regelmäßigkeit tauchte dann auch ihre Hand in die Schüssel mit den Apfelschnitzeln.

Später dann, als sie schon etwas differenzierter unterwegs war, habe ich ihr dann immer 2 Handlungsoptionen zur freien Auswahl gestellt und beschrieben, was bei A und was bei B passiert. Habe dann das, wozu ich sie bewegen wollte, deutlich positiver ausgemalt als die andere Variante, ihr dann gesagt, sie könne selber entscheiden. Auch das hat Bombe geklappt.

Natürlich ist das Beeinflussung und nicht ganz sauber. 🤭Wenn man aber bedenkt, dass man als Mutter für sein Kind nur das Beste will, finde ich das vertretbar und hatte nie ein schlechtes Gewissen. Tatsächlich haben wir uns dann auch später mal darüber unterhalten, wie sie zu ihren Entscheidungen gekommen isst. Sie hat herzlich darüber gelacht.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Es ist durchaus richtig, dass nicht jedes Kind eine aktive Trotzpahse haben muss oder zumindest nicht so eine auffällige. Also es gibt eben durchaus Beispiele (auch aus anderen Kulturen) wo die Trotzphase anders abläuft oder sich eben der Umgang mit Frustration und dem sich einfügen in eine Gemeinschaft einfahc anders darstellt. man sagt das ja zB auch von Naturvölkern: Also dass es dort keine Trotzphasen im eigentlichen Sinn gibt, weil die Kinder ihre Umwelt und ihre Interaktion mit der Umwelt anders aufbauen.
Also dass es grundsätzlich so sein MUSS ist einfach nicht richtig.
Das heißt aber eben auch nicht, dass es mit deinem Kind total falsch läuft. jedes Kind entwickelt sich anders und vor allem entwickeln sich Kinder in Phasen und Schüben.
Also es kann durchaus sein, dass aus einem richtigen Trotzkopf in wenigen Monaten ein braves Engelchen wird und umgekehrt.
Also jetzt grundsätzlich zu urteilen, Du hättest komplett und unverbesserlich versagt ist natürlich Quatsch.
Aber Du merkst halt auch: Es läuft nicht rund und so kann es nicht weiter gehen.
Drum wäre eine Erziehungsberatung wirklich angezeigt.
Von außen neune Input bekommen: Das kann euere beziehung Erneuern und die offenbar festgefahrenen Strukturen aufbrechen.
dein Kind brüllt ja nicht, um Dich zu ärgern, sondern weil es offenbar gelernt hat, dass "man das so macht".
Also muss ein Reset her.
Nimm erstmal den Druck raus.
Wenn sie jetzt partout in deinem Bett schlafen will ist das vielleicht nicht das schlimmste. vielleicht braucht sie viel nähe...was anderes ist es zB mit dem getragen werden.
ich würde bei sowas versuchen, sie auszutricksen: Hat sie ein Dreirad oder sowas? Vielleicht ist das viel cooler, wenn sie fahren darf und sie vergisst das getragen werden.
Mit 5 ist sie aber in der Lage, klare Regeln zu verstehen: Also wir gehen nachhause, wenn Du rumbrüllst. Und das dann ahlt auch wirklich machen. Aber halt auch belohnen, wenn sie mitzieht.
Wenn sie heult, dann zeig ihr ruhig, dass Du verstehst, dass sie jetzt gefrustet ist, aber dass sie da halt jetzt durch muss.
man soll ja sein Kind nicht einfach sich selbst überlassen und es brüllen lassen: Also trösten und TROTZDEM nicht nach ihrer Pfeife tanzen.
ich denke, Du musst Dich auf eine anstrengede Zeit einstellen, aber wenn Du konsequent und trotzdem liebevoll bleibst, wird sich das lohnen.
Eine Erziehungsberatung wird Dir helfen.
geht sie denn in den Kindergarten? Wie ist es da? Sprich doch mal mit dne Kindergärtnern. vielleicht wissen die Rat.
Also Du kannst in der erziehung noch viel umstellen

Und dafür ist ein fünfjähriges Kind natürlich nicht zu alt!
Du kannst da so viel machen.
 
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