Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

OEG Bescheid nach neuem SGB XIV

logig

Aktives Mitglied
Also netto vergleichseinkommen minus deine Einkünfte plus erhöhte grundrente
Die erhöhung aus der Grundrente kann nach dem SGB XIV nicht mehr abgezogen werden.
a) weil es sie nach dem SGB XIV nicht mehr gibt, sondern nur bei Betroffenen die einen Antrag vor dem 31.12.2023 rechtsicher beim Wahlrecht übernommen werden (das hierdurch evtl. eine Verbesserung rauskommt, hat die Bundesregierung gewollt).

Bei der Pauschalen Berechnung von Brutto und Netto vor Altersrente, ist der % indivieduell. Dabei wird nicht nur die Höhe des Vergleichseinkommen (ähnlich wie bei der ESt wird hier eine Progeression berechnet) sondern auch ob single oder verheiratet entsprechend berechnet. Wobei die Berechnung aus dem BSA vom 31.12.2023 übernommen werden kann. Ausnahme: Alt BSA. Bei Altersrente wird für alle 50 % abgezogen, sprich für den Unterschied kann der jetzige Abzugsbetrag und bei 50% verglichen werden.

@ silan, bekommst du Alt BSA? Habe ich vergessen.



Wie Hamburger schreibt, sollte die Gegenüberstellung für das Amt leicht zu erstellen kann. Der BSA ändert sich zum 01.01.2024 lediglich dadurch, dass er um die Ausgleichsrente und das ruhen der Höherbewertung zu erhöhen ist.
Wenigstens soweit es nur um die Gegenüberstellungen der "Geldleistungen" (ab SGB XIV: Entschädigungszahlung und BSA) geht. Soweit hier auch eine Gegenüberstellung bei den Fürsorgeleistungen erfolgt, könnte es individuell unterschiedlich sein. Allerdings scheinen mir die meisten Leistungen nach dem SGB XIV mind. gleichwertig zu sein, sprich sie sollten eigentlich automatisch nach dem SGB XIV gegeben werden. "eigentlich", weil anscheinend scheint auch dies für die Behörde ein Buch mit sieben Ziegeln zu sein. Aber vielleicht sehe ich die Schwirigkeiten, weshalb es das Amt (noch) nicht hinbekommt, nicht.

Das Datum entspricht aber nicht "Zugang gegenüber Stellung " sondern "Zugang feststellungsbescheid "
Nach dem SGB XIV soll nicht Zugang Feststellungsbescheid, sondern sobald dieser Bestandskräftig geworden ist. Offen ist ob es wie Niedersachsen schreibt, erst wenn für alle Leistungen bestandskräftige Bescheide nach dem SGB XIV, Bestandschutz, vorliegen (also auch z.B. ehemals Führsorliche Leistung) oder bestandskräftiger Bescheid für "Geldleistungen" im Bestandsschutz. Außerdem ist für mich nicht klar, wie es aussieht, wenn z.B. noch nicht über alle BVG Leistungen entschieden wurde, allerdings entsprechend der bis zum 31.12.2023 entschiedenen Leistungen ein Bescheid nach dem Bestandschutz rausgegangen ist.

Widerum könnte die Begründung, dass erst nach Gegenüberstellung, auch sein, dass es mit dem Recht nicht vereinbar ist, dass ein Wahlrecht ausgeübt werden soll ohne das, dass Ergebniss beim Wahlrecht bekannt ist.

Wichtig, ist wenn es nur mündlich unter Zeugen erfolgt ist, dass eine Gesprächnotiz gemacht wird und ggf. diese sich vom Amt unterschrieben wird. Nicht, dass es dann so hingestellt wird, ihr hättet es falsch verstanden.

Beim BSA ab 6/2011 stand in der Verordnung (bei Altersrente), dass 75% des Bruttovergleichseinkommens genommen werden und laut BVG von diesen 50% Netto bezahlt wird. Ich weiß allerdings nicht, wie es umgesetzt wurde. Sprich ob tatsächlich beides oder anders.
Soweit beides gemacht wurde und ein Betroffener bereits am 31.12.2023 im Altersrentenalter war, müsste mit dem SGB XIV auch hier der BSA neu berechnet werden. Nur wenn hier nicht 75% des Vergleichseinkommens genommen wurden, sondern nur vom Brutto 50% abgezogen wurden, bliebe es gleich.

Wie es allerdings gemacht wurde, wäre intressant von Betroffenen zu höhren, bei dem die Voraussetzungen vorgelegen haben. Also Antrag nach 6/2011 und Altersrentenalter vor 31.12.2023.

2. Du hast einiges an Vorteilen, die dann evtl. im neuen Recht nicht mehr gültig wären, z. B. deine Zuteilung.
a) auch im neuen Recht gibt es die Zuteilung und
b) zwar wurde mit Anerkennung nach den OEG auch ein Anspruch auf Heilbehandlungskosten festgesetellt bzw. beschieden (stand bei mir im Anerkennungsbescheid), allerdings gibt es für Heilbehandlungskosten größtenteils keine Bestandschutz. Sondernt es wird automatisch nach den neuen Recht gewährt. Außnahme: Heilbehandlungskosten, die über den 31.12.2023 gewährt wurden, werden weiter in der Bewilligenden Höhe gewährt.

Aus diesem Grund wurden Heilbehandlungskosten auch beim Wahlrecht rausgenommen. Weil da keine Wahl besteht.


3. Du hast vermutlich sogar die Nichtüberprüfung rechtlich fix - die grandfather - Klausel. Da gilt dann nichtmal das SGB X um erneute Überprüfungen anzuordnen.
Hast du hierfür bereits einen Link oder wo es nachgelesen werden kann? Es bräuchte etwas, wonach dies rechtlich geregelt ist.

Wobei sich mir die Frage stellt, wenn ein Betroffener 55 Jahre alt bwz. älter ist und sich seit mind. 10 Jahren nichts verändert hat, aufgrund welcher Anhaltspunkte das Amt es nochmal überprüfen sind und wie hoch die Gefahr, dass damit dann eine Verbesserung raus kommt. Mit einer Überprüfung allerdings auch die Gefahr fürs Amt besteht, dass sich der GdS verschlechtert.
Vielleicht hilft auch die Überlegung, dass vom Amt gesehen Verbesserung erst erfolgen kann, wenn diese Rechtssicher ist. Sprich in dem Fall, hieße z.B. eine Klage, dass das Amt weiter die höheren Entschädigungszahlungen leisten müssen, bis Jahre später entschieden wird. Wenn die Geschwindigkeit ähnlich, wie bei einer Klage ist, bei der es um die feststellung deS GdS geht, könnten es um die 10 Jahre sein. Bis dahin verbleibt es beim jetzigen GdS und bis dahin ist die Gefahr von Verschlechterungen, schon wegen der Belastungen daraus, allerdings auch wegen des Alters, gegeben. Immer in der Gefahr, dass bei einer Klage sogar eine Verschlechterung des Zustandes herauskommt. Ich versuche es mir zu sagen, um die Sorge einer Überprüfung etwas abzumildern. Es kommt evtl. auch auf den GdS an, ein wisso schon zu geringer GdS, wird kaum noch geringer werden.

Welchen Vorteil ich im Wahlrecht sehe, ist dass die Höherbewertung des GdS rechtsicher übernommen wird.

Vorteil im Bestandschutz zu bleiben, soweit dieser Finanziell schlechter ist, könnte der BSA sein. Was die Zukunft im Vergleich Rentenerhöhungsstatz und erhöhung Vergleichseinkommen betrifft, habe ich meine Glaskugel mal in der Vergangenheit reinsehen lassen. Auch dies war nur bedingt möglich. Dafür habe ich, dass Vergleichseinkommen z.B. A 7, welches ungefähr beim Rentenerhöhungssatz bei Alt BSA zum 31.12.2023 wäre und dass Vergleichseinkommen A 7 der Besoldungsstelle verglichen. Die Besoldungsstellen sind meine ich um einiges mehr gestiegen. Dies können Betroffene mit Alt BSA evtl. besser sagen. Ich denke dieser Punkt ist momentan weden ein Vor- noch ein Nachteil, sondern kann beides sein.

Soweit mit dem BSA bei Alterseintritt, allerdings der Bestandschutz besser wird, sollte abgwogen werden. Ähnlich sieht es aus, wenn erwartet wird, dass die Einkünfte aus Erwerbsfähigkeit bzw. ehmaliger mehr als um den Rentenerhöhungssatz steigen oder eben fallen, weil z.B. einen Nebenerwerb nicht mehr ausgeübt werden kann.

2. Überprüfung: die grandfather - Klausel -
a) rechtssicher?
b) kennen sie die Ämter und halten sich daran?
(was bringt eine Klausel, welche das Amt nicht anwendet?)
c) Gefahr Neufeststellung im Bestandschutz zu Überprüfung nach SGB XIV -
warum soll es da einen Unterschied geben?
Beide wären nach dem SGB X vorzunehmen.
Wobei beim Bestandschutz per SGB XIV geregelt ist, dass diese von Amts wegen erfolgen können.
Allerdings könnte das Amt wenn SGB XIV höhere Leistungen, weniger Interesse haben.


€ 200 im Monat, auf 20 Jahre, sind auch fast eine halbe Million. Je BSA bei Altersrenteneintritt, entspechend weniger. Nur es sagt wenig dazu aus, wenn damit Ruhe vom Amt wäre, Sicherheit dass alles so bleibt ohne irgendwelcher Nachprüfungen. Was allerdings, wenn es überhaupt nicht mehr Ruhe damit gibt?

Will das Amt, dass wir wechseln?
 

logig

Aktives Mitglied
was bei Neufeststellung nach den Bestandschutz in die Überlegung einfließen sollte, dass bei geänderten Tatsachen, auch wenn Rentenalter eintritt, weiterhin alles im Bestandschutz bleibt.
Neufeststellungen erfolgen nur, soweit mehr rauskommt, als vor Stellung des Antrages. Ausnahme Veränderung GdS. Wobei offen ist, ob diese schon wegen der nicht mehr vorhandenen hoherbewertung des GdS eintritt (diese wird nur im Wahlrecht rechtssicher übernommen)?

Allerdings hieße es, dass mit einem Antrag auf Neufeststellung des BSA auch Betroffene, welche Alt BSA erhalten, nach dem neuen Teilen berechnet werden könnten.

Ich denke egal ob im Bestandschutz oder im Wahlrecht, es gibt noch viele ungeklärte Fragen. Fragen, welche in beiden Fällen Vor- und Nachteile haben können.
 

Mürbeteig

Mitglied
Ausübung Wahlrecht
Hallo zusammen,
ich habe nun ein Schreiben vom VA bekommen.

Da heißt es jetzt, dass eine individuelle Leistungsübersicht als Beratungsschreiben
(sofern man nicht schon ein Beratungsangebot bekommen hat)
noch zugeschickt wird , aber in vielen Fällen erst im Jahr 2025.

Nach der Übersendung des Beratungschreiben habe man man aber noch ausreichend Zeit eine Wahl zu treffen.
Stellt sich dann noch die Frage was mit ausreichend gemeint ist ;-)

Die Versorgungsämter scheinen erkannt zu haben, dass ein Wahlrecht ohne zu wissen was man wählt rechtlich nicht haltbar ist und eine Klageflut nach sich ziehen könnte.
 

Silan

Aktives Mitglied
Ja, so ähnlich hst das dieser Sachbearbeiter zu meiner Therapeutin auch gesagt. Doch er sprach tstsächlich nicht von ausreichend Zeit sondeen vom Beginn des Wahlrechts mit erhalt der Gegenüberstellung.
Wir sind gespannt...
 

logig

Aktives Mitglied
Hoffen wir mal, dass Wahlrecht erst beginnt wenn bestandskräftiger Bescheid und Gegenüberstellung da ist. Wobei je länger sich, dass Amt Zeit lässt, je länger benötigt es verschiedene Gegenüberstellung, z.B. 01.01.24 und 01.07.24 je nachdem wann sich das nächste mal was ändert, ändert sich auch die Gegenüberstellung.

Ich frage mich ob es überhaupt schon ein Bundesland gibt, welches die Gegenüberstellungen rausgesandt hat. Ich meiner, dass jemand aus Hamburg schon mal geschrieben hätte, dass eine Gegenüberstellung gesandt wurde, bei anderen diese allerdings noch nicht vorliegt.

Bei mir schien es so, dass eine Gegenübestellung erst erfolgen soll, wenn auch alle BVG bescheide Bestandskräftig. Und bei der Geschwindigkeit des Amtes (Bearbeitungsstand bis jetzt 0%) bleibt wohl nur warten.
 

Höhnchen

Mitglied
Ich gebe zu bedenken was eine Gegenüberstellung der aktuellen Situation, die ausschließlich die Geldbeträge betrifft bedeutet, wenn dabei weder das Alter noch die befristeten Leistungen abgebildet werden. Gerade letzteres gilt es meines Erachtens nach zu besonders beachten.
 

Silan

Aktives Mitglied
Da gebe ich dir absolut recht. Aber ich glaube tatsächlich, wenn die erst einmal soweit sind diese Gegenüberstellungeb rauszuschicken hat man was in der Hand, wo man eine Gesprächsgrundlage hat, z.B. mit Sachbearbeitern oder Fallmanagern, dem Sozialverband, Rechtsanwalt oder andere. Im Moment ist doch die ganze Schose nur ein einziges Rätsel raten ...
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Höhnchen OEG/BVG/SGB XIV und Therapiekostenübernahme Gewalt 19
Höhnchen OEG/BVG/SGB XIV Altersrente Gewalt 37
B OEG-Antrag, nicht zufrieden mit Psychologin Gewalt 49

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

    Anzeige (2)

    Oben